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Dieser Beitrag wurde am 19. Dez 2011 geschrieben und ist in der Rubrik Kinderzimmer Kategorisiert.

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Kinderzimmer: Gardine als Gestaltungselement

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Bereits von außen nimmt der Betrachter das Kinderzimmer im Haus wahr, die speziellen Gardinen verraten es. Die sonst schmucklosen Fenster werten aufgewertet. Das Wort Gardine kommt aus dem niederdeutschen Sprachraum und war in abgewandelter Form bereits im 15. und 16. Jahrhundert in Gebrauch. Allerdings bezeichnete es damals einen Bettvorhang. Dieser war nützlich, um den Schlafenden im Winter vor der Kälte zu schützen, denn die Schlafzimmer wurden in der Regel nicht geheizt. Erst weitaus später wurde die Bezeichnung auf die heutigen Gardinen übertragen, die vor fremden Einblicken schützen und dekorieren sollen, ganz besonders im Kinderzimmer.

Ein Kind wächst. Deswegen ist sein Zimmer ein Raum, der seinem jeweiligen Entwicklungsstand angeglichen sein sollte. Immer neue Möbel zu erwerben, ist eine Idee. Einfacher dagegen ist es zum Beispiel, immer die Gardinen zu wechseln und damit auf das Aufwachsen der Kinder einzugehen. Die Liebe zum Detail macht gerade Gardinen für diesen Raum so interessant, das gilt für Vorhänge und Stores gleichermaßen. Bestimmte Motive lassen Kinderherzen ganz einfach höher schlagen. Sonne, Mond und Sterne auf den Vorhängen sind ein farbenfrohes und zeitloses Motiv, welches mitwachsen kann. Beim Anbieter “Raumtextilienshop” sind sie z. B. für ca. 30,00 Euro zu haben. Es gibt in Bezug auf Gardinen spezielle Angebote für Jungen und Mädchen. Beim gleichen Anbieter kostet der Vorhang für Jungen mit Autokante ca. 23,00 Euro und für Mädchen mit Feen und Elfen ebenfalls ca. 23,00 Euro (Stand August 2011). Besondere Schmuckstücke sind Scheibengardinen mit verschiedenen kindgerechten Motiven. Sie verursachen beim Anbringen und Reinigen nicht allzuviel Aufwand. Papageien, Elefanten, Bienen und Hummeln erfreuen das kindliche Gemüt und regen zum Träumen an. In Preislagen um die 12,00 Euro können sie in verschiedenen Qualitäten bei vielen Anbietern erworben werden. Es sollte darüber nachgedacht werden, ob für das Kinderzimmer unbedingt Gardinen in besonders hoher Qualität erworben werden. Denn gerade in diesem Raum geht es der Natur der Sache geschuldet nicht immer so ruhig zu, es wird getobt, gekämpft, geworfen und manchmal an die falsche Stelle gemalt. Es ist also hier nicht falsch, die Gardine als reine Nutztextilie zu betrachten, die öfters einmal gewechselt werden muss.

Für das Kind ist es ganz besonders anregend, den Wechsel der Jahreszeiten nicht allein in der Natur, sondern auch im eigenen Wohnraum ansprechend zu erleben. Dabei helfen Stores und Vorhänge mit Motiven der Jahreszeiten nicht unerheblich. Der Vorhang “Sommertraum” ist z. B. bei “Amazon” für ca. 60,00 Euro (Stand August 2011) zu erwerben. Hier sind spezielle Motive dieser Jahreszeit verwebt. Die Jahreszeiten lassen sich allerdings auch durch wechselnde Farben gut zum Ausdruck bringen. Lindgrün steht für den Frühling, Braun für den Herbst und ein schönes Blau für den Winter.

Besonders gut ist es, wenn die Kinder bei ihren Gardinen selbst mit Hand anlegen können. Möglichkeiten hierzu bietet die Seidenmalerei, wunderschöne Vorhänge können entstehen. Mit einem nicht auswaschbaren Fasermaler ist es möglich, eigene Muster gemeinsam auf Stoffe zu malen.

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