Eine Bordüre an der Wand kann farbige Akzente bei der Gestaltung von Wohnräumen setzen und lässt sich mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst mit Wandfarbe auftragen. Bevor mit dem Streichen begonnen wird, sollte zunächst der Fußboden mit Folie oder Papier ausgelegt werden, um Farbspritzer auffangen zu können. Zudem ist es sinnvoll, Steckdosenleisten und Lichtschalter abzukleben, damit auch diese nicht beschmutzt werden. Anschließend ist zu entscheiden, in welcher Höhe die Bordüre angebracht wird und aus wie vielen Linien sie bestehen soll. Um die Bordüre gerade mit Malerkrepp abzukleben, kann eine Wasserwaage verwendet werden. Alternativ gibt es auch Geräte, die mittels eines Laserstahls die Linie exakt waagerecht auf der Wand anzeigt. Solche Laserwasserwaagen nivellieren sich selbst und sind für ca. 40 bis 80 Euro im Fachhandel erhältlich.
Für das Streichen sollte Wandfarbe verwendet werden, die ca. 40 Euro für einen Eimer mit 10 Litern kostet und entsprechend dem Farbwunsch im Baumarkt angemischt wird. Erst wenn die Farbe richtig durchgetrocknet ist, kann das Klebeband vorsichtig abgezogen werden. Mittels Papierschablonen, die auf der Wand befestigt werden, lassen sich auch Muster gestalten. Es ist darauf zu achten, dass die Schablonen und auch der Klebestreifen fest an der Wand anliegen, da die Farbe sonst durch Zwischenräume darunter gelangen kann und dadurch verschmiert aussieht. Außerdem bietet es sich an, die Farbe nicht überzustreichen, sondern mit einem Schwamm sorgfältig aufzutupfen. Die Schablonen können entweder gekauft oder auch individuell angefertigt werden. Dazu lässt sich dickeres Papier verwenden, dass mit einer Schere zurechtgeschnitten und anschließend an der Wand fixiert wird.