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Dieser Beitrag wurde am 22. Feb 2011 geschrieben und ist in der Rubrik Haus Kategorisiert.

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Eine effiziente Innendämmung trägt dazu bei, Energiekosten zu senken

Ein Haus stellt für den Menschen eine wichtige Rückzugsmöglichkeit dar. Damit auch in den kalten Monaten des Jahres die Räume heimelig warm sind, kommt eine entsprechende Heizungsanlage zum Einsatz. Um die Wärme im Inneren des Hauses auch bei tiefen Temperaturen zu halten, ist es notwendig, die Wände mit einer entsprechenden Isolation zu versehen. Während bei einem Neubau die Dämmung bereits während der Bauphase an den Wänden angebracht wird, kann es vor allem bei Altbauten schwierig werden, diese Arbeiten durchzuführen.

Die Dämmung auf der Innenseite eines Wohngebäudes bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Vor allem bei Gebäuden, die denkmalgeschützt sind, ist es notwendig, die Außenfassade zu erhalten. Eine Dämmung in diesem Bereich ist also nicht möglich. Technische Probleme oder fehlende Grenzabstände können ebenfalls dazu führen, dass eine Außendämmung nicht durchgeführt werden kann. Noch immer steht die Dämmung im Innenbereich in dem Ruf, Schäden, die durch Feuchtigkeit oder gar Schimmel entstehen, verursachen zu können. Doch wie bei allen anderen Baumaßnahmen, die an einem Gebäude durchgeführt werden, gilt auch hier, dass diese Arbeiten mit größtmöglicher Sorgfalt und Sachkenntnis ausgeführt werden müssen.

Eine Dämmung, die im Innenbereich angebracht wird, besteht in den meisten Fällen aus verschiedenen Bestandteilen. Die Tragekonstruktion bietet für die Dampfbremse, den verwendeten Dämmstoff und die Innenverkleidung sicheren Halt. Es sind zahlreiche Produkte am Markt erhältlich, zur Dämmung verwendet werden können. Einige Verbundplatten wurden werkseitig bereits fest mit dem Dämmstoff verklebt und besitzen je nach Ausführung sogar eine bereits integrierte Dampfbremse. Auch bei der Materialwahl stehen unterschiedliche Stoffe zur Auswahl. Gipskarton- oder Gipsfaserplatten, Verbundplatten aus Mineralwolle oder Hartschaum kommen ebenso zur Anwendung wie Dämmplatten aus Polyurethanschaum oder Polystyrol. Damit eine derartige Dämmung den gewünschten Effekt erbringen kann, sollte sie eine Stärke zwischen 6 bis 8 cm haben. Nach einer Studie des hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird deutlich, dass ab einer Dämm-Stärke von 8 cm der Energieverlust nur noch sehr geringfügig abnimmt. Die Preise schwanken herstellerbedingt zwischen 20 und 40 Euro je Quadratmeter (Stand: 2011). Während die Außendämmung nur in den wärmeren Monaten des Jahres angebracht werden kann, kann die Isolierung im Gebäudeinneren unabhängig der Jahreszeit an die Wände aufgebracht werden. Auch Kosten für ein Gerüst im Außenbereich fallen bei dieser Art der Wärmedämmung nicht an. Die Maßnahmen, die mit der Wärmeisolierung im Inneren verbunden sind, gestalten sich äußerst mannigfaltig und reichen von einer Dämmung der Kellerwände bis zur Dämmung des Dachbodens. Auch hier kann das hessische Umweltministerium wieder exemplarisch für die preisliche Gestaltung herangezogen werden. Die gesamten Kosten für eine begehbare Dämmung des Dachbodens gibt das Ministerium mit einer Spanne an, die sich zwischen 36 und 46 Euro bewegt.

Eine nicht begehbare Dämmung muss mit einer Spanne von 24 bis 30 Euro berechnet werden. Sollen die Außenwände eines 125 m² großen Einfamilienhauses im Innenbereich isoliert werden, fallen Kosten von ca. 6.100 Euro an. Die Dämmung hat dabei eine Stärke von 8 cm und eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 (Stand 11/11).

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