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Dieser Beitrag wurde am 25. Mai 2011 geschrieben und ist in der Rubrik Haus Kategorisiert.

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Die richtige Wärmedämmung: Altbau und Co. sanieren

Es ist davon auszugehen, dass Häuser, die vor 1978 erbaut wurden, heute einen heiztechnischen Stand besitzen, der in vielen Fällen dringend sanierungsbedürftig ist. Im Gegensatz zu einem modernen Neubau werden deutlich höhere Mengen an Heizenergie verbraucht. Ein Verbrauch, der sich im Bereich von 20 Liter Heizöl oder 20 Kubikmetern Erdgas pro Quadratmeter bewegt, ist dabei keine Seltenheit.

Obwohl die sogenannte Energieeinsparverordnung (EnEV) dem Einsparungspotenzial, das durch die energietechnischen Verbesserungen ermöglicht wird, Rechnung trägt, bietet sie dem Bauherren durchaus einen entsprechenden Entscheidungsspielraum. In der Praxis hat es sich gezeigt, bevor die Heizungsanlage optimiert wird, entscheiden sich viele Bauherren für eine neue Wärmedämmung. So bietet der Fachhandel heute eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte an, die für eine Innendämmung oder eine Außendämmung verwendet werden können. Wird die Außenwand einer entsprechenden Sanierung unterzogen, ist es durchaus möglich, nach den Baumaßnahmen bis zu zwei Drittel der Heizkosten einsparen zu können. Bestehende Wärmebrücken, die die Kosten für Heizenergie in die Höhe getrieben haben, können so beseitigt werden. Bei einer Maßnahme, bei der Dämmplatten zur Anwendung kommen, muss mit Kosten zwischen 75 € und ca. 170 €/m² gerechnet werden. Da die Kosten für solche Dämmarbeiten aber sehr kostenintensiv ausfallen, ist es möglich, eine Förderung durch die staatliche KfW-Bank zu erhalten.

Neben der Dämmung der Wände muss in vielen Fällen auch ein Austausch der Fenster bzw. der Fensterverglasung vorgenommen werden. Die Kosten belaufen sich auf eine Spanne zwischen 100 – 150 €/m² für den Austausch einer Fensterverglasung. Sollen die kompletten Fenster getauscht werden, können bis zu 400 €/m² anfallen (Stand: 2011). Allerdings ist eine Erneuerung der Fenster nur dann empfehlenswert, wenn eine gleichzeitige Fassadendämmung durchgeführt wird. Moderne Fenster sind Hightech-Produkte. Während in der Vergangenheit ausschließlich Einfachverglasungen zur Anwendung kamen, bieten Zweischeiben-Isolierverglasungen einen um bis zu 50 % verringerten Wärmeverlust. Die sogenannte Dreischeibenwärmeschutzverglasung vermindert den Wärmeverlust sogar um bis zu 85 % gegenüber der Einfachverglasung. Auch wenn heute noch immer Holzrahmen für die Fensterverglasung zur Anwendung kommen, finden immer häufiger preislich attraktive Rahmen aus Kunststoff-Mehrkammerprofilen Verwendung. Die pflegeleichte Oberfläche bleibt über einen langen Zeitraum schön. Die Reinigung ist denkbar einfach und unkompliziert. Die Witterungsbedingungen können auf das Material kaum Einfluss nehmen. Damit der Bauherr sicher sein kann, die gültigen EU-Normen einhalten zu können, ist es wichtig, dass beim Kauf auf das CE-Siegel geachtet wird.

Das Dach ist mehr als nur ein Schutz vor Regen und Schnee. Besitzt es keine adäquate Dämmung, kann über diese große Fläche die Wärme beinahe wie durch ein Sieb entweichen. Die Dachdämmung muss aber, soll sie korrekt ausgeführt werden, den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Kosten für eine Dach-Dämmung schlagen durchschnittlich mit ca. 100 bis 120 €/m² (Stand: 2011) zu Buche. Es wird dabei zwischen der Zwischensparrendämmung, der Aufsparrrendämmung und der Untersparrendämmung unterschieden.

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